Race #01 – Nürburgring

Es geht endlich wieder los! Morgen startet unser erstes Saisonrennen auf dem Nürburgring.
Wir freuen uns auf eine hoffentlich wieder spannende GT3 Saison, in der einiges neu ist.

Die Meisterschaft

Den Titel in der letzten Saison konnte sich Eduard Wiens in einer sehr spannenden Meisterschaft sichern. Er wird natürlich diese Saison versuchen, diese Meisterschaft im BMW M4 zu verteidigen. Das wird allerdings alles andere als einfach. Einige Fahrer, die bereits letzte Saison Siege einsammeln konnten, fahren in dieser Jahreshälfte endlich ihre erste vollständige Meisterschaft bei uns mit.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir diese Saison fast 40 Anmeldungen haben und dabei sehr viele neue Fahrer begrüßen dürfen, die ihre erste Meisterschaft bei den United-Simracern bestreiten. Gute Platzierungen einzufahren wird dadurch nicht einfacher, dafür ist reichlich Rennaction im ganzen Feld garantiert.

Wie in der letzten Saison, geht auch die 2. JH über 12 Rennen, dabei werden erstmalig 2 Streichresultate berücksichtigt. Dank des kürzlich veröffentlichten DLCs mit den amerikanischen Rennstrecken gibt es auch ein paar Rennen auf Strecken, die wir bislang noch nie in ACC gefahren sind.

Neu ist zudem das Rennformat, besser gesagt die Rennformate. Die Rennlänge unterscheidet sich nun von Rennen zu Rennen, sodass die Fahrer immer wieder Ihre Strategie anpassen müssen (Link zum Streckenkalender).

Viele Fahrer haben sich natürlich auch wieder neue Autos ausgesucht, für die sie nun in der Saison die perfekte Abstimmung finden müssen.

Die Strecke

Der Nürburgring ist bekanntermaßen einer der traditionsreichsten Orte im Motorsport. Gefahren wird in ACC auf der 5,1 km langen GP-Strecke mit der im Vergleich zur Formel 1 Strecke etwas schnelleren NGK-Schikane.

Während es am Nürburgring bereits seit 1927 eine Rennstrecke in verschiedenen Varianten mit der Nord- und Südschleife gab, begannen in den 1970er Jahre die Planungen für einen neuen GP-Kurs. Die Nordschleife sollte aus verschiedenen Gründen nicht geändert werden, so entschlossen sich die Verantwortlichen, den Neubau im Bereich der nur noch wenig genutzten Südschleife durchzuführen.

1982 fiel die Entscheidung für eins der vielen vorgeschlagenen Streckenlayouts, im November dieses Jahres begannen schon die Bauarbeiten. Die neue Strecke wurde innerhalb der Südschleife gebaut, welche wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde. Nach weniger als 2 Jahren Bauzeit wurde die GP-Strecke am 12. Mai 1984 eröffnet. Ein damals noch relativ unbekannter Ayrton Senna gewann das Eröffnungsrennen gegen einige etablierte Formel 1 Fahrer. Im selben Jahr feierte er übrigens sein Debüt in der F1 für Toleman. Die Reaktionen auf die Premiere der Strecke waren gemischt, da sie im Vergleich zur bisher genutzten Nordschleife steril und eintönig wirkte. Dennoch setzte der neue GP-Kurs Maßstäbe in Sachen Infrastruktur und Sicherheit für weitere Strecken und ermöglichte dabei immer noch gutes Racing. Die Formel 1 fuhr hier zunächst jedoch nur 1984 und 1985, danach ging der Grand Prix wieder an den Hockenheimring. Langstreckenrennen konnten weiter auf der Nordschleife stattfinden, die mit der neuen GP-Strecke verbunden wurde.

1990 wurde durch den Bau einer Verbindungsstrecke die kürzere Streckenvariante “Müllenbachschleife” geschaffen, die zunächst für Testzwecke und kleinere Events genutzt wurde. Mit dem Hype rund um Michael Schumacher fand 1995 ein 2. Formel 1-Rennen in Deutschland statt. Hierfür wurde eine deutlich engere Variante für die damalige “Veedol Schikane” gebaut.

Im Jahr 2000 wurde die Boxenanlage erweitert, vor allem für das 24-Stunden Rennen, was teilweise über 200 Teilnehmer hatte. Die wichtigste Neuerung kam 2 Jahre später mit dem Bau der Mercedes Arena nach der Start/Ziel-Geraden, wo sich bislang nur eine Schikane, das Castrol-S, befand. Die Formel 1 fuhr allerdings in diesem Jahr auf einer deutlich spitzeren Variante des Castrol-S, der Vorschlag kam maßgeblich von Michael Schumacher. Seit 2003 fährt auch die Formel 1 in der Mercedes Arena.

Die Skandale rund um das Projekt “Nürburgring 2009” und die hohen Antrittspreise sorgten dafür, dass die Formel 1 einige Jahre nicht mehr auf dem Nürburgring fuhr. Ein Comeback gab es jedoch noch einmal in der Corona-Saison 2020, als Liberty Media dringend auf der Suche nach Strecken war.

Vorschau auf das Rennen

Der Saisonauftakt ist mit 60 Minuten gleichzeitig das kürzeste Rennen in dieser Meisterschaft. Da der Nürburgring fast allen Fahrern sehr gut bekannt ist, sieht es so aus, dass vor allem im Mittelfeld die Zeiten wieder sehr eng beieinander liegen. Ganz wichtig wird das Thema Reifenverschleiß bei den extrem warmen Temperaturen werden. Ein Boxenstopp ist (ausnahmsweise) in diesem Rennen nicht vorgeschrieben, somit werden die meisten wahrscheinlich versuchen auf einem Reifensatz durchzufahren. Die Gefahr, dass die Reifen gegen Rennende einbrechen, ist hierbei allerdings ziemlich groß.

Livestream: auf Rennzeit-TV

NameNürburgring Grand-Prix-Strecke
Länge5,148 KM
Quali19:00 Uhr
Rennenca. 19:25
Rennlänge60 min.
BoxenstopfensterNein
 PflichtboxenstopNein
Beitragsbild © United-SimRacer.eu
Streckeninfos RacingCircuits.info

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