Bericht / Tagebuch – Erstes Mal Acc / Monza / USR

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  • #4435
    Ali Eslik
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    Hallo liebe Sportsfreunde,

    ich moechte die hiesige Gelgenheit nutzen, und einfach mal einen persoenlichen Erfahrungsbericht zu ACC, zu der Community USR, und meine allgemeinen Ambitionen hisichtlich Sim-Racing aufschreiben.
    Ich denke ich gestalte das ganze als eine Art “Tagebuch”, welches ich ein bis zwei Mal im Monat erweitern / updaten wuerde.
    Sollte dies unerwuenscht sein, so bitte ich drum mich darauf hinzuweisen, und- oder meinen hiesigen Beitrag zu loeschen / ignorieren.

    Wie ich bereits in meinem Vorstellungsthread schrieb, bin ich nach wie vor noch ein blutiger Anfaenger. Heißt, ich fahre erst seid 2 Wochen.
    Ich moechte diesen Erfahrungsbericht dennoch als eine Art “Analyse-Beitrag” gestalten, auch fuer andere Anfaenger, als auch fuer Fortgeschrittene.

    Fuer Fortgeschrittene deshalb, weil ich mir dadurch fuer mich und andere Anfaenger von den alten Hasen hier nuetzliche Tipps, Tricks, Verbessurungsvorschlaege, disziplinierte Kritik, womoegliche Guidelines, sowie Hinweise zu grundlegenden Fehlern die ich waehrend des fahrens mache, erhoffe.
    Ich werde versuchen es alles zu gliedern, und gegebenenfalls editieren.

    1 – Wie, was und wo bin ich denn bisher gefahren ?
    Wie in meiner Vorstellung bereits geschildert ging es sich mir von vornherein in erster Line darum ueberhaupt erstmal ein Gefuehl fuer das “sichere-schnelle-Fahren” zu bekommen. Als Strecke hatte ich mir” Spa” vorgenommen.
    Nun ja, im Nachgang wuerde ich grunsaetzlich behaupten das Spa nicht die erste Wahl fuer einen Anfaenger sein sollte, und um das zu kompensieren entschied ich mich bewusst fuer langsamere Fahrzeuge. ( Randnotiz, wir reden hier von AC und nicht von ACC ).
    Ich begann vor 2 Wochen also das erste Mal in Spa zu fahren, undzwar mit einem standard BMW 325 E30. Ich hatte die Ideallinie an zwecks Orientierung, der Rest war auf Standard eingestellt. Ich fuhr, und fuhr, und fuhr.
    Irgendwann entschied ich mich nachdem ich glaubte ein gutes Gefuehl fuer die Fahrphysik, das Lenk-und Bremsverhalten zu haben, die Strecke mehr oder minder zu beherrschen, ein Quick-Race zu veranstalten.
    Meine Gegner ( bis dato auschließlich KI ) fuhren alle dasselbe Fahrzeug wie ich.
    Ich begann mit der KI-Staerke von 83%, und steigerte mich rauf auf bis zu 95% binnen ca. einer Woche.
    Am Ende fuhr ich bei KI-Staerke 95% und Agressivitaet auf 100%.
    Aus Grunden der Uebereifrigkeit entschied ich mich irgendwann fuer den Ferrari 458 GT2. Ich fuhr und fuhr und fuhr, erneut.
    Von anfaenglichen Zeiten um die 2,28er herum, verbesserte ich mich letzenendes auf 2,22er Zeiten. Ich war irgendwann in der Lage diese Zeiten konstant zu fahren.
    Mein persoenliches Vorgehen hierzu sah wie folgt aus:
    Ich nutzte erstmal Fahrhilfen wie ABS, Traktionskontrolle, Ideallienie usw.
    Gefahren bin ich erstmal das Default-Setup.
    Sodann, als ich mich sicherer fuehlte auf der Strecke, lud ich ein paar verschiedene Setups herunter, und versuchte mich an dem jeweiligen Setup zu orientieren welche m.M.n. mit meinem Fahrstil kompatibel waere, bzw. am besten zu mir passt / passen koennte.
    Als ich glaubte unter den Setup’s welche mir nun vorlagen eine gesunde Basis im Hinblick auf meinen Fahrtsil gefunden zu haben, fing ich an hier und da an den Einstellungen herum zu basteln, bis ich wirklich eine konstante Linie fuer mich fahren konnte. Hierbei ging es sich mir zu keinem Zeitpunkt darum Bestzeiten herbei zu zaubern, mich selbst zu uebertreffen, oder wie ein wild gewordener auf den letzten Millimetern zu bremsen. Ich konzentrierte mich erstmal darauf das Fahrzeug langsam und stetig an das fuer mich und meinen Fahrstil “gefuehlte-Limit” zu bringen / bewegen !
    Ich fuhr die Strecke mehrere Runden “langsam”, merkte mir Bremspunkte und versuchte sodann den richtigen Moment des Einlenkens in eine Kurve fuer mich heraus zu finden. ( Letzteres muss ich aber immer noch ueben ).

    Hier musste ich feststellen das der Zeitpunkt” wann du in eine Kurve einlenkst von erheblicher Bedeutung dafuer ist, ob du fuer den weiteren Kurven-und Streckenverlauf die tatsaechliche und folglich schnellere / richtige Linie mit Haftung halten und nehmen kannst. Und es kam wie es kommen musste.
    Es gab Kurven die konnte ich gut fahren, und dann gab es wiederum darauf folgende Kurven wo ich vollends neben der schnellen Linie fuhr und das Auto quasi erstmal  mit “Gewalt” abremsen musste um es erstmal ueberhaupt wieder auf Geschwindigkeit und Linie bringen zu koennen.
    Ich hatte also meine Hausaufgaben nicht vollstaendig erledigt.
    Also ab ans lernen / trainieren.

    2 – Wie, was, wo und womit habe ich trainiert ?!
    Ich fuhr zwar verschiedene Autos auf dieser Strecke, entschied mich aber letztendlich fuer den o.g. Ferrari.
    Ich glaubte in diesem die beste Basis fuer mich und meinen Fahrstil gefunden zu haben. Ich trainierte immer noch Spa.
    Jedoch aenderte ich die Art und Weise wie ich trainierte.

    ( Vorab eine kleine Anektode meines 72 jaehrigen Vaters, welche ich mir schon immer zu Herzen nahm. Diese schildere ich euch deshalb, damit ihr den Hintergrund zu meinen Fahrstil und meinem Training verstehen koennt.)

    Mein Vater sagte mir immer und immer wieder folgendes:
    “Junge, fahr grundsaetzlich immer so, als seien die anderen Verkehrsteilnehmer leicht “betrunken”. So lernst du vermehrt auf dein Umfeld zu achten, Platz zu machen, Abstand zu halten, auf deine eigene Sicherheit bedacht zu sein etc.
    Und was das Gas geben angeht mein Junge: Jeder Schwachkopf kann das Gaspedal durchtreten. Theoretisch kannst du einen schweren Ziegelstein drauf legen, und dann hast du dein bloedes Vollgas. Wichtig ist, das “richtige” Bremsen.”

    Was ich in Jungen Jahren noch nicht so ganz verstand, machte in den letzten 2 Wochen immer mehr und mehr Sinn.
    Also ab auf die Strecke, Papa’s Saetze im Hinterkopf, und erstmal vernuenftig “Bremsen” lernen.
    Ich trainierte das Bremsen wie folgt:
    Ich fuhr also am fuer mich “gefuehlten-Limit” auf die bevorstehende(n) Kurve(n), mit dem Unterschied nun erheblich “frueh” zu bremsen. Wenn ich merkte das ich fuer den Kurveneingang zu langsam werden wuerde ( also viel zu frueh gebremst habe ), ließ ich das Fahrzeug entweder in die Kurve rollen, oder bewegte es mit dosierten Gasstoeßen in die entsprechende Richtung. Als ich irgendwann soweit war das ich behaupten konnte ich kann es nun einigermaßen, ging es fuer mich an die Feinheiten / Details des Bremsens.
    Ich befasste mich mit diversen Bremstechniken.
    Angefangen von stinknormalen Bremsmanoevern, bis hin zu Bremsen und die Verzoegerung per Motorbremse verstaerken, dosiertes – gefuehlvolles Bremsen, in die Kurve “hinein” bremsen, langsam von der Bremse gehen ( Tailbraking ?! ), brutal kraeftig bremsen nach einer langen geraden, inmitten der Kurve das Auto einen Gang runter schalten zum bremsen als auch in die Kurve hinein “rotieren” usw. usf.
    Ja, all das habe ich geuebt, und kann es immer noch nicht perfekt.
    Aber ich denke ich bin zur Zeit an einem Punkt angekommen, wo ich fuer mich behaupten kann: Ich bin bereit frueh genug zu bremsen, um sodann beim Kurvenausgang noch frueher aufs Gas gehen zu koennen.
    Was mir noch Schwierigkeiten bereitet, sind die “Einlenkpunkte”.
    Diese konnte ich bisher noch nicht deutlich verbessern ( finde ich ).

    Vielleicht liegt es daran das ich bisher nur 2 Strecken vom “fahren” her kenne.
    Naemlich Spa, und seit gestern Nachmittag Monza.

    3 – Monza – Aston Martin – das erste mal ACC
    Wie Ihr wisst, habe ich mich erst vor wenigen Tagen hier registriert.
    Ich wurde herzlichst aufgenommen, und gefragt / eingeladen bzw. man bot mir hoefflicherweise an am “Fun-Event” am 12.12.2021 – Porsche Cup teilzunehmen.
    In den Kommentaren zu meiner Vorstellung unter der rubrik “Neue-Fahrer” wurde mir als Anfaenger vom Kollegen “Christian Fleissner” nahe gelegt, mich mit einem Auto zu befassen welches verhaeltnismaeßig einfach zu beherrschen sei / ist.
    Ich entschied mich tatsaechlich auf sein Anraten hin es mit dem Aston Martin zu versuchen. Die Strecke die mir bevorstand war Monza.
    Vereinfacht betrachtet handelt es sich hierbei um eine “einfache” Strecke.
    Aber, das A und O liegt auf dieser Strecke m.M.n. darin mit der richtigen Technik  zu bremsen, und vor allem im richtigen Moment zu bremsen. Aber dazu spaeter mehr.
    Zurueck zu ACC, Monza, und dem Aston Martin.
    Bis vorgestern ( 02.12.2021 ) bewegte ich mich lediglich auf AC.
    Also startete ich ACC.
    Es war in der Tat so wie es der Kollege “Eduard Wiens” beschrieb.
    Die Fahrphysik ist wesentlich ausgereifter, detailreicher, und infolgedessen anspruchsvoller in der Handhabe des KFZ. Ich habe erstmal eine kurze Weile gebraucht bis ich mich an die neue Physik gewoehnt habe.
    Ich bewegte also den Aston Martin mit dem “Default-Setup”, tastete mich nach und nach heran, und als ich an einem Punkt ankam bei dem ich konstante Zeiten fahren konnte, begab ich mich an die Sache mit dem Setup.
    Am grundlegenden mechanischen, aerodynamischen, technischen und physikalischen Verstaendniss mangelt es nicht.
    Aber, wie kleinste Veraenderungen am Setrup sich auf der Strecke bemerkbar machen, sprach in meinen Augen Baende.
    Da ich nicht gewillt war uebers Ziel hinaus zu schießen ( Setup bis ins Detail selbst konfigurieren ), beschloß ich mich mir ein paar Setup’s fuer den Aston / Monza zu besorgen. Sprich, dasselbe Spiel wie auch zuvor in Spa.
    Ich fand ein gutes Setup fuer meinen Fahrstil, passte hier und da ein paar Kleinigkeite fuer meine Bedeurfnisse an, und konnte meine Zeiten verbessern.

    Ich fing gestern mein Training mit dem Wagen auf der Strecke mit Beginn ca 17 bis 18h an, machte ziwschendurch Pausen, und beendete mein Training voellig uebermuedet heute morgen um kurz nach 6.
    Ich lag mich ins Bett zu meiner Freundin und schaute im Eifer noch “Monza-Track-Guides” auf YouTube und schlief sodann ein.

    4 – Erstes Mal Monza – Training – Zeiten – Setup
    Kurz und knackig, zu Beginn fuhr ich konstante Zeiten so um 2,02 bis 2,03.
    Mit Setup Anpassung ging es dann Stunden spaeter irgendwann unter die 2,00er Marke, mit vermehrtem Training ueber die Nacht bewegte ich mich langsam in Richtung konstante 1,58 bis 1,59.
    Aber irgendwas fehlte mir, ich wusste nur nicht was.
    Also ein schnelles Rennen veranstalten, und die KI vor mir beobachten.
    Die KI auf 88% gestellt, Agressivitaet auf 45%, und angefangen dem Vordermann runden lang zu folgen. Ich habe ueber mehrere Runden meinen Vordermann beobachtet. Irgdnwann “meinte” ich einen meiner Fehler gefunden zu haben.
    Es ist die Art und Weise wie ich durch die ersten beiden Schikanen nach Start & Ziel fahre. Falscher Einlenkpunkt,  und infolgedessen eine falsche Linie beim Kurvenausgang etc.
    Also habe ich versucht die KI / und YouTuber moderat nachzumachen.
    Gewisse Kurven in anderen Gaengen zu fahren, und- oder in “manche” kurven rein zu bremsen, bewusst in einem hoeheren Gang, um sodann am Scheitelpunkt nochmal schnell runter zu schalten, das Auto in die Kurve hinein rotieren zu lassen zwecks besserem Kurvenausgang usw.
    Ich merkte vermehrt wie ich von den Zeiten her besser und besser wurde.
    Anfaenglich fuhr ich zu Uebungszwecken mit Ideallinie, ABS 3, TC 3 etc.
    Spaeter als ich mich sicherer fuehlte und meinte die Strecke mehr oder minder im Griff zu haben deaktivierte ich die Ideallinie, schraubte das ABS und die TC beide herunter auf 1.
    Diese Umstellung brachte folgendes mit sich:
    Da ich nun das “Risiko” hatte die Raeder mit weniger “Eingriffskraft” des ABS eher blockieren lassen zu koennen, musste ich in Richtung der Schikanen nach den langen geraden wie folgt bremsen.
    Voll in die Eisen, dabei das Lenkrad so lange wie nur moeglich “gerade” halten, so schnell wie nur moeglich runter bis in den richtigen “Kurven-Gang” schalten, und ganz wichtig: “langsam” das Bremspedal loesen. Das Auto in Richtung Kurvenausgang stets mit kontrollierten / dosierten Gasstoeßen bewegen.
    Das war auch einer meiner Fehler die ich vorher nicht beachtet habe.

    Aber nach wie vor, gibt es Ecken und Kanten an denen ich noch etwas verzweifle.
    Zu meinen Zeiten: Ich habe mich gestern von anfaenglichen Zeiten ueber die 2 Minuten hinaus, auf eine persoenliche Bestzeit von 1:55:xxx verbessern koennen.
    Das war dann aber auch wirklich das Limit fuer mich. Und auf 1,55 bin ich auch nur 2 mal gekommen. Ansonsten eher im 1,57er bis 1,58er Bereich.
    Ob das nun als Anfaenger bzw. Jemand der gestern das erste mal ACC angworfen hat, gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt. Ich moechte auch nicht das irgendwer meine Erfahrungen als Refferenzwerte betrachtet, da diese einen komplett in die Irre fuehren koennen.
    Hierzu ein Vergleich von mir selbst, wie folgt:

    Mein Auto bisher war ja immer der Ferrari 458 GT2 / Spa.
    Zwecks Eigenversuch habe ich gestern mal den Ferrari in ACC genommen und versucht mit diesem konstante Zeiten auf Monza zu fahren.
    Naja, was soll ich sagen, es ging regelrecht in die Hose.

    Ich bin ueber den Rat des Kollegen “Christian Fleissner” mich fuer ein leicht zu beherrschendes Auto zu entscheiden, sehr froh und gluecklich.
    Ich kann jedem Anfaenger nur empfehlen, selbiges zu tun.
    Und vor allem fahren, fahren, fahren.
    Ich empfinde es als keine Schande ein “einfaches” Auto zu fahren.
    Ich waere eher frustiert / demotiviert wenn ich nicht in der Lage waere ein “einfaches” Auto auch zu beherrschen.
    Ich habe meine Rating Stufen gut bessern koennen. Aber auch ziemlich oft verschlechtert bei all meinen versuchen, und Aktionen in denen ich das eine oder andere in gewissen Kurven ausprobieren wollte.

    Zu meinem Setup bezueglich der Zeiten moechte ich folgendes zum Ausdruck bringen:
    Ich hatte Schaden auf 100% Realismus.
    TC 1
    ABS1
    Fluegel vorne 0 / Fahrwekshoehe vorne 55mm
    Fluegel hinten 3 / Fahrwekshoehe 63 – 68mm ( habe zwischendurch rumgespielt )
    Stabi vorne 2
    Stabi hinten 4
    Differential 30 – 70Nm / Vorspannung ( auch hier habe ich rum probiert )
    Alles andere kann ich ja mal bei Gelegenheit als .JSON Datei zur Verfuegung stellen. Das war jetzt nur mal grob beschrieben.

    Naja, was soll ich noch sagen…
    Das hier ist ein ziemlich langer Beitrag geworden.
    Wenn es Jemanden stoert, das ich so lange Texte bis ins Detail schreibe, bitte ich darum mich hoefflich darauf hinzuweisen.
    Sollte es keinen stoeren, so wuerde ich gerne fuer die Community und andere Anfaenger, hiesige Berichterstattung zwischendurch erweitern, bzw. weitere Folgen dazu schreiben. Gerne koennen wir auch gemeinsam mit anderen hier in der Community Beitrage fuer Neulinge wie mich, oder auch Fortgeschrittene verfassen, insofern dies erwuenscht, und- oder gestattet ist / wird.

    Was ich mir von der Community wuensche:
    Bitte auf fundamentale Fehler hinweisen.
    Das ist wichtig, undzwar sehr.
    Ich bin keine Pappnase die auf “Teufel-Komm-Raus” von heute auf Morgen Rekorde brechen moechte. Ich moechte mich und meine Faehigkeiten konstant verbessern koennen. Fehler beheben, von anderen lernen, auf Ratschlaege und Erfahrungsberichte anderer Racer zurueck greifen koennen. Und wenn es nur zur Eigenreflektion ist. So aehnlich wie letzteres gestaltet sich fuer mich auch das “anschauen” der eigene Replays. Auch dort lernt man mit dem Auge. Wo war ich zu weit, wo habe ich zu frueh eingelenkt, wo habe ich die Streckenbreite nicht voll ausgenutzt usw. usf.
    Ich bitte wirklich jeden darum der die Zeit und Laune dazu hat, mich und andere Anfaenger hinsichtlich unserer Fehler zu recht zu ruecken.
    Sollte von meinem eigenen Erfahrungen wie oben beschrieben etwas fundamental falsch sein, so setzt mich darueber bitte in Kenntnis, dmait ich auch entsprechnd an mir arbeiten kann, und auch den Beitrag entsprechend editiere. Ich moechte nicht verantworten das ein anderer Anfaenger sich meinen Bericht als eine Art Guide betrachtet, und sodann dieselben fehler wie ich begeht, bzw. lernt fehlerhaft zu fahren, nur weil meine Schilderung “fahr-physisch” falsch ist.

    Randnotiz: Fuer das Fun Event am 12. Dezember muss ich mir den Cup Porsche noch besorgen. Hat einer evtl. einen direkten Link fuer das richtige Auto fuer mich ?
    Oder ist dieser bereits in ACC ? Frage deshalb weil ich Ihn noch nicht finden konnte.

    Ich danke im Voraus, und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grueßen aus dem regnerischen NRW.

    Wir sehen uns auf der Strecke :yahoo:

    • Dieses Thema wurde geändert vor 7 Monaten von Ali Eslik. Grund: Rechtschreibfehler korrigiert / Markierung gesetzt

    „Übersteuern ist, wenn der Beifahrer Angst hat. Untersteuern, wenn ich Angst habe.“

    #4437

    Zunächst einmal das Wichtigste. In den letzten Tagen gab es viele Updates bei ACC. Das letzte 1.8.6 hat auch offensichtlich nochmal die Fahrzeugauswahl im Hauptmenü geändert.
    So wie ich es sehe, hat man nun alle Fahrzeuge zur Auswahl, wenn man die “offene Serie” anklickt. hier findest du auch ganz unten den Porsche Cup/2017/grün markiert zur Auswahl. Im Gegensatz zu AC ist bei ACC alles dabei, dafür gibt es keine Mods für Strecken oder Fahrzeuge.

    Wählst du statt Einzelfahrer den Mehrspielerbereich, so ist zu beachten, dass der Filter auf GTC zu setzen ist (Cup) und der CupPorsche zu wählen ist Die GT3 sind ggfl. gesondert auszuwählen. In der Serverliste ist die Serie ebenfalls auf den GTC Filter zu setzen für z.B. Cup-Server

    Grundsätzlich ist es bemerkenswert, dass du hier in einem Tagebuch für Rookies deine Erfahrungen nierderschreiben willst und auch Tipps weitergeben willst.
    Meine persönliche Meinung ist folgende dazu:
    USR besteht nunmehr seit fast 10 Jahren. Es fahren aus den vergangenen Jahren viele Stammfahrer mit. Bei Neuzugängen hat es sich ergeben, dass Fahrer aus ehemaligen Ligen den Weg zu uns fanden oder aber durch Mundpropaganda andere langjährige Fahrer auf uns aufmerksam wurden. In den letzten Monaten haben sich auch “Schläfer” wieder reaktiviert, um nach langer Pause sich wieder hinters Wheel gesetzt.
    wir hatten auch einige Rookies, so wie dich, die ihre ersten Gehversuche in ACC unternahmen. Denen haben wir erfolgreich unter die Arme gegriffen. Sie haben allerdings, genau wie du es machst, trainiert, trainiert und gefragt, meist im TS aktuell beim trainieren.
    Die Zahl dieser Rookies ist aber im Vergleich zu den erfahrenen Fahrern äußerst gering und deshalb würde es in Leere laufen, wenn du dir -wie oben zu sehen- solch eine Mühe machst, um anderen Rookies zu helfen. Die haben sich auch im Netz. mit Guides und YT Vids ihre Grundlagen geholt.
    USR dürfte daher keine Plattform für Rookies sein, die hier mitliest. Hier schreiben wir auch in einem Forenbereich, wo nur Ligafahrer lesen könne, die registriert sind.

    Falls du also Fragen hast, die du schriftlich geklärt haben möchtest, so kannst du gerne hier schreiben, mündlich ist das meistens aber schneller erledigt, also im TS beim Training.
    Im übrigen bist du auf gutem Kurs: Monza 1:55 ist gut, Konstanz wird sich zeigen… herantasten ist absolut der Weg
    also rauf auf den Server und Monza blasen, auch in den Teamspeak kommen
    Aston dann nach dem 12.12., wenn die Meisterschaft 1. JH 2022 veröffentlicht wird.
    Der Tipp von deinem Daddy ist übrigens gut, fahren hier doch einige, als wenn sie gesoffen haben

    #4442

    Hallo Ali,

    die eigenen Gedanken hinzuschreiben ist erst einmal sehr vernünftig, das mache ich auch noch. Deine Erfahrungen können auch für andere hilfreich, daher leg gerne los.

    Zu deinen Erwartungen an die Community – aus der Ferne, ohne Dich fahren zu sehen wird das nichts werden. Anders als Günni bin ich ein wenig härter in der Beurteilung Deiner bisherigen Erfahrungen: wenn Du tatsächlich mehrere Stunden trainiert hast solltest Du schon schneller als 1:55 in Monza sein. Irgendwas grundsätzliches wirst Du anscheinend falsch machen entweder in der Linie oder im grundsätzlichen Setup.
    Wie gesagt, komm einfach mal auf den Server, wenn jemand anders mit drauf ist. Vielleicht kannst Du dir dann ein paar Dinge abschauen, oder eben einfach fragen.

    Viel Erfolg!

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